Mein Chef mobbt und unterstützt mobbende Kollegen

„Ich bin seit 23 Jahren Gymnasiallehrer mit Leib und Seele. Die Schüler sind mir vornehmlich gut gewogen. Aber, wie anderen Kollegen, so geht es auch mir, nämlich, dass nicht allen Schülern und oder deren Eltern meine Art gefällt. Sie scheinen sich über alles und jedes aufregen zu müssen, klagen, versuchen mit angriffigem Verhalten oder falschen Aussagen bei der Schul- und Klassenleitung bessere Noten herauszuschlagen und anderes mehr. Nun habe ich leider einen Schulleiter, der seine Mitarbeiter (wir Lehrer) in Kategorien einteilt, und diese Kategorien bestimmen über Sympathie und Antipathie. Es geht ihm darum, welchen scheinbaren Ruf die Schule hat und wie wir Kollegen demnach zu sein haben, koste es, was es wolle. Nicht selten werden ganz bestimmte Mitarbeiter (Lehrer) – auch vor dem Kollegium – nieder gemacht; dennoch verlangt er, dass diejenigen anschließend wieder hochmotiviert und engagiert ihren Unterricht abhalten. Unfassbar, zeigt er doch gerade selber ein Fehlverhalten, was er bei Dritten, und diesmal völlig unberechtigt, beklagt.

Es macht ihm großen Spaß, während des Unterrichts durch die Schule zu laufen, um zu hören, in welchen Klassenräumen es für ihn zu laut zugeht, oder ob der Lehrer seiner Meinung nach die Schüler nicht im Griff hat. Er kommt dann entweder in den Klassenraum, um sich die Situation von den Schülern erklären zu lassen, und weißt mit ersterem Ton den Lehrer darauf hin, ihn gleich sprechen zu wollen, was stets ein Grinsen in die Gesichter des einen und anderen Schülers zaubert. Oder der Schulleiter kommt in den Klassenraum, setzt sich kommentarlos hinten in den Klassenraum, verfolgt den Unterricht und bittet anschließend seinen Mitarbeiter im Beisein der Schüler in sein Büro. Egal, wie er reagiert, es ist definitiv keine Unterstützung für den Lehrer, sondern eine Maßregelung. Was auch immer jetzt seitens des Lehrers an Argumenten angebracht wird, Verständnis hat er grundsätzlich nur für die Schüler und Eltern. Was die sagen, wird nie in Frage gestellt und die Bitte, das jeweilige  Klärungsgespräch gemeinsam mit der Klasse zu führen, weißt er stets ab. Dafür habe er nämlich keine Zeit.

Hat man ein Gespräch mit dem Schulleiter – egal, worum es dabei geht - und eine Mutter möchte ihn  sprechen, muss der Kollege den Raum verlassen, weil die Mutter natürlich nicht warten darf, die zudem unangemeldet in der Türe steht. Stets zeigt er dieses Verhalten bei Kollegen, die eh nicht in seiner Gunst stehen. Bei allen anderen lässt er die nicht angemeldete Mutter durchaus auch mal bis zu 30 Minuten warten.

Unser Schulleiter fordert auch Schüler auf, sich gleich bei ihm melden zu dürfen, sollte ihnen irgendetwas an einem Lehrer, den er selber nicht mag, nicht gefallen. Das wird natürlich gerne angenommen. Mit diesem Freibrief geht es schon bei Kleinigkeiten, die dann von den Scülern sehr aufgebauscht und auch sachlich falsch dargestellt werden, los. Auch die Klassenleitung darf diese Aufforderungen vor ihrer Klasse äußern und dabei auch den Namen des Kollegen benennen, um den es geht. Oder sie nutzt den eigenen Unterricht, um sich bei den Schülern über die Unterrichtsqualität des besagten Kollegen zu informieren. Was auch immer nun seitens der Schüler behauptet wird, es geht sofort zum Schulleiter. Ob das stimmt, wird gar nicht in Frage gestellt und wie gesagt, ein klärendes Klassengespräch findet niemals statt.

Diese Kollegen dürfen auch andere Kollegen nach Herzenslust kontrollieren: Haben sie frühzeitig ihre Klassenarbeiten eingetragen? Haben sie auch genauestens den Unterrichtsinhalt vermittelt und zwar so, wie es der kontrollierende Kollege getan hätte, der natürlich um Längen besser ist? Kommt der Kollege ggf. kurzzeitig zu spät zum Unterricht, was den „Kontrolleuren“ jedoch auch selber passiert? …

Es kommt auch vor, dass Vorabinformationen für Konferenzen, bestimmten Lehrern nicht zugeschickt werden. Teilt dies der jeweilige Kollege in der Konferenz mit, wird ihm vorgehalten, in seinem Mail-Postfach wohl keine Ordnung zu haben, was für ihn ja bezeichnend sei – ein völlig unhaltbarer Vorwurf. Der eine und andere Kollege kann sich das Grinsen dann nicht verkneifen und sucht nun gerne den Blickkontakt zur Schulleitung. Oder derjenige weißt seinen Kollegen vor versammeltem Kollegium darauf hin, dass er ja schon einmal etwas nicht bekommen haben wollte und es letztendlich doch hatte. Derjenige, der hier zurechtweist, wird aber nicht etwas ermahnt, es zu unterlassen. Nein, vielmehr unterstützt der Schulleiter dieses Verhalten durch unterschiedliche Äußerungen, die deutlich machen, mit dem Verhalten des anderen Kollegen einverstanden zu sein.

Dass unser Schulleiter bestimmten Kollegen gegenüber sehr nachtragend ist, muss ich wohl nicht ausführen. Anderen verzeiht er die Fehler. Ach nein, das waren ja gar keine Fehler, sondern ein Versehen oder eine geringfügige Ungeschicktheiten, aber auf gar keinen Fall ein Fehler, der der Kritik bedurfte.

Mein Schulleiter stand mal vor mir und sagte im Beisein von Zeugen (zwei Kollegen und die zwei Sekretärinnen), dass aus mir beruflich nichts mehr werden wird, solange er hier Schulleiter ist. Wenn jetzt jemand glaubt, dass ich hier Beistand bekommen hätte, der irrt gewaltig. Vielmehr sahen es diese zwei Kollegen als einen Freibrief an, mich zu schikanieren, wo sie nur konnten. Sich dieses Verhalten zu verbitten, war ohne Erfolg.

Ich könnte hier noch unzählige Beispiele aufführen, aber ich glaube, es ist klar geworden, was ich erlebt habe. Je länger ich an dieser Schule bin, desto mehr macht mich dieses Klima krank. Ich stehe heute kurz vor dem Burnout und manchmal habe ich riesigen Hass gegenüber meiner Schulleitung und den besagten Kollegen. Ich kann nachts nur noch schlecht einschlafen oder durchschlafen. Meine Hände zittern, ständig fühle ich mich beobachtet und kontrolliert. Bestimmte Schüler und Eltern kann ich auf den Tod nicht ausstehen, muss mich hier aber sehr beherrschen, was mir derzeit gerade noch gelingt und ich nehme täglich Beruhigungstabletten ein (Citalopram 40mg – die machen definitiv nicht abhängig), bevor ich zur Schule fahre.

Also suchte ich mir Hilfe und fand Ellen im Internet. Ihr konnte ich mein Herz ausschütten und dies bei voller Aufmerksamkeit und Wertschätzung meiner Person. Ich fühlte mich wie befreit, endlich einen Menschen gefunden zu haben, der meine Sorgen und Probleme verstand. Wir überlegten gemeinsam, wie ich auf die unterschiedlichsten „Angriffe“ und Kontrollen reagieren konnte. Eine Lösung bestand darin, ab sofort bei offener Klassentüre zu unterrichten, was tatsächlich die Schüler dazu brachte, leiser und konzentrierter zu sein, weil sie nun deutlich früher und mehr von anderen Schülern in anderen Klassen gehört wurden. Diese Wirkung hätte ich nie für möglich gehalten, doch sie trat ein. So war es auch meiner Schulleitung nicht mehr möglich, an meiner Türe zu lauschen und fortan ging er an meinen Klassenräumen auch nicht mehr vorbei. Ich lernte bei Ellen in Form von Rollenspielen und Kommunikationstrainings, wie ich  mit Kollegen sprechen kann, die mich kontrollierten, um dieses Verhalten abzustellen. Großartig! Auch das verfehlte seine Wirkung nicht. Es bedurfte dazu zwar etwas Zeit, aber innerhalb von 4 Wochen war mit ihren Kontrollen Schluss. An deren Stelle traten kollegiale Gespräche, die ich zuvor nie hatte. Durch ganz spezielle Atemübungen lernte ich bei Ellen, wie ich mich in Stresssituationen selber wieder besser in meiner Mitte bringen konnte. Auch das half zu meinem Erstaunen sehr! Diese Atemübungen machte ich auch, um einschlafen zu können und das half mir enorm. Zunehmend mehr konnte ich wieder gut ein- und durchschlafen. In weiteren Rollenspielen übte ich, wie ich auf meine Schulleitung reagieren konnte, wenn diese mal wieder Kritik an mir äußerte. Dazu gingen wir viele konkrete Situationen durch und verbesserten meine Kommunikation und Argumentation sowie mein mich fühlen. Ich spürte, wie souverän ich wurde, was auch meiner Schulleitung nicht entging. Dies hatte positive Auswirkungen auf das Verhalten der Schulleitung mir gegenüber. Er merkte, dass er mit mir nicht mehr machen konnte, was er wollte und die Kritik wurde deutlich geringer. Ich spürte so eine Art wachsenden Respekt vor mir. „Freunde“ sind wir nicht, aber ich habe ein ruhigeres Leben in der Schule. Auf einer Flipchart stellten Ellen und ich zusammen, was ich alles kann, welche Werte ich habe, wie ich mich bisher und ab jetzt präsentiere, wo ich Entspannungsmöglichkeiten für mich habe und anderes mehr. Das war klasse, denn fortan sah ich mir diese Ergebnisse zu Hause immer dann an, wenn ich das Gefühl hatte, „abzurutschen“. Ihr glaubt gar nicht, wie motivierend und kraftgebend diese Verschriftlichungen waren und heute noch sind. Ellen gab mir auch sehr gute Tipps, wie ich die Schüler zu mehr Aufmerksamkeit bringen konnte. Ich war nämlich zu nachgiebig mit ihnen und meinte, dass ich den Schülern damit Gutes tat. Das war aber gar nicht so. Um das zu verstehen, sprachen wir viele Situationen durch und Ellen machte mich auf die durch mein Verhalten selber erzeugten, gegensätzlichen Reaktionen seitens der Schüler aufmerksam. Oh je, wie dumm hatte ich gedacht. Doch Ellen bezeichnete das nicht als dumm, sondern als einen meinerseits positiven Willen, der im Grunde wirklich gut war, aber ausgenutzt wurde. Ich lernte also auch hier eine neue Art der Kommunikation und ebenfalls hier eine neue Souveränität. Ellen machte mich innerlich zu einem starken, souveränen und dennoch liebevoll und verständnisvoll bleibenden Lehrer.

Bezüglich ihrer Körperarbeiten erlebte ich bei Ellen ganz sanfte Streichungen, die mich meinen Körper sehr positiv wahrnehmen ließen. Ihr Magen- und Darmmassagen lösten meine Probleme in diesem Bereich und ihre Fußmassagen waren einfach großartig. Es löste sich nicht nur meine Fußmuskulatur, sondern auch andere Bereiche meines Körpers, denn die Füße hängen eng zusammen mit den verschiedensten Organen und Körperteilen. Herrlich! Mit Hilfe ihrer Arbeit an meinen Energiepunkten fand ich wieder zurück in meine innere Ruhe und konnte meinen Gedanken klar sortieren. Ich kann das nicht anders erklären – man muss es einfach erlebt habe, um zu wissen, dass es tatsächlich derartig wirkt. Durch mehrere LomiLomi-Massagen löste Ellen all meine körperlichen Verspannungen, die sich im Laufe der Zeit durch meine ständigen beruflichen Anspannungen aufgebaut hatten. Eigentlich kann ich sagen, dass Ellen mich komplett auf neue Beine gestellt hatte, ich ein neues, wohltuendes Körpergefühl bekam und durch unsere vielen Gespräche, Übungen u.a.m. so stark gemacht wurde, dass Stresssituationen, Konflikte und unwohle Gefühle nichts mehr „anhaben“ konnten. Ich wusste einfach, wann ich mich wie verhalten sollte, um mir und meine Seele Gutes zu tun. Ich lernte, zu unterscheiden zwischen den Problemen, die andere hatten, aber bei mir abluden und meinen eigenen Problemen. Was nicht zu mir gehörte, das nahm ich auch nicht mehr an, sondern beließ dies alles bei dem Menschen, zu dem sie gehörten. Ich wurde derartig souverän, dass im Laufe der Zeit mich keiner mehr angriff und jeder sich drei Mal überlegte, ob es Sinn machte, mir Nachteiliges nachzusagen oder sich bei der Schulleitung über mich zu beschweren. Auch die Kollegen merkten sehr schnell, dass ihre Mobbingattacken mir nichts mehr anhaben konnten, weil ich gelernt hatte, sie zur Rede zu stellen. Das war ihnen höchst unangenehm, weil sie das bis dato von mir nicht kannten.

Ellen, ich danke dir von Herzen, denn durch deine Therapie fand ich zu meinem neuen Sein und Leben!